Afrikanische Kinder sitzen in einer Schule im Sudan

Die Hoffnungsmacher

Kinder brauchen Bildung. Sie brauchen Lehrerinnen und Lehrer, sie brauchen Schulen.

Im Sudan gibt es zu wenig davon. Es herrscht Krieg.

Wir, die Hoffnungsmacher, bauen trotzdem Schulen.

Sie können uns dabei helfen.

Wer lernen will, soll auch lernen können – überall auf der Welt.

Wie wir angefangen haben – der Film:

Karakoulle – Schule (YouTube)

Unser Projekt

Die wenigsten Menschen verlassen ihre Heimat freiwillig. Wenn sie nicht von Hunger, Krieg oder Umweltkatastrophen bedroht sind, wollen sie dort leben, wo sie sich heimisch fühlen. In vielen Ländern des globalen Südens sind die Lebensbedingungen aber so schlecht, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen, um zu überleben.

Die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern, ist deshalb das Ziel der Hoffnungsmacher, vor allem durch Bildung, denn Bildung ist der Schlüssel zu Entwicklung. Wer lesen, schreiben und rechnen kann, bekommt Chancen in einer globalisierten Welt, nimmt teil an der Entwicklung, gestaltet sie selbst.

Dafür wollen „Die Hoffnungsmacher e.V.“ die Bedingungen schaffen. Wir bauen und betreiben mit lokalen Partnern Schulen, die Mädchen und Jungen gemeinsam besuchen können, sorgen für Lernmaterial und kümmern uns um die Gesundheitsvorsorge der Kinder. Wir unterstützen die Fortbildung der Lehrkräfte und Weiterbildungsmaßnamen nach dem Schulabschluss. Und wir fördern den internationalen Austausch über Schulbildung.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Stefan Maier

Unsere Geschichte

Im Januar 2023 war es soweit: Ich, Stefan Maier, seit ein paar Wochen im Ruhestand, begann mit einem Projekt, das mir schon jahrelang vorschwebte. Als ARD-Reporter hatte ich aus den Krisengebieten im Nahen Osten und in Nordafrika berichtet, seit 2004 auch über den Bürgerkrieg in Darfur im Westen des Sudan. Die Region und die Menschen waren mir ans Herz gewachsen. Nun wollte ich dort eine Schule bauen.

Meine Recherchen führten mich zu Zain Alabidin Al-Khatir. Zain ist 2013 von Darfur nach Deutschland geflüchtet, seit kurzem hat er die deutsche Staatsangehörigkeit. Er war sofort begeistert – aus meinem Projekt wurde unseres. Zain erzählte mir, dass es in seinem Dorf Karakoulle keine Schule gibt. Wir waren uns schnell einig, dass wir genau dort mit dem Bau beginnen wollten. Also sind wir im März nach Darfur geflogen. Bereits zwei Wochen nach unserer Ankunft fingen wir zusammen mit den Dorfbewohnern an zu bauen.

Ende März flogen wir zurück.

Vier Wochen später begannen zwei Generale einen Krieg gegeneinander – auf dem Rücken der Zivilbevölkerung. Zehn Millionen Menschen sind auf der Flucht, Tausende wurden getötet. Die Menschen in Karakoulle haben trotzdem weitergebaut, die Schule ist fertig. Es soll nicht unsere letzte sein, dafür haben wir einen gemeinnützigen Verein gegründet:

„Die Hoffnungsmacher“.

Unsere Werte

Wir haben Glück. Wurden in eines der reichsten Länder der Welt geboren, wuchsen in Wohlstand auf. Das sollte uns Demut lehren, denn die meisten der acht Milliarden Menschen auf der Erde haben weniger Glück. In vielen Ländern des globalen Südens herrscht Armut, führen  Umweltzerstörung und Konflikte zu Hunger und Vertreibung. Die reichen Länder sind daran nicht unschuldig, sie haben oft Bedingungen geschaffen, unter denen die Menschen in den armen Ländern noch heute leiden. Wir sind überzeugt, dass  es in unserer Verantwortung liegt, etwas zu ändern. Nicht indem wir mit fertigen Konzepten kluge Ratschläge erteilen, sondern indem wir zuhören, Menschen nach ihren Bedürfnissen fragen und gemeinsam nach Lösungen suchen. „Die Hoffnungsmacher“ haben sich einem der höchsten Güter verschrieben, der Bildung. Bildung ist Menschenrecht und Chance –  für viele aber noch immer unerreichbar.

Kinder müssen zur Schule gehen können.

Neues Schulprojekt in Tansania: Josef an der Schultafel

Unser neues Projekt

Josef ist 12, er besucht die 6. Grundschulklasse. Noch ein Jahr, dann geht’s an die „Secondary“, die weiterführende Schule. Vielleicht an unsere. Denn wir wollen in Tansania eine neue Schule bauen. Genauer gesagt in Kirua, einem Bezirk am Kilimanscharo in der Nähe der Stadt Moshi. Gemeinsam mit einem tansanischen Verein, der eigens als unsere Partner-Organisation gegründet wurde, haben wir schon ein Grundstück gekauft, etwa 10.000 Quadratmeter groß.

Neues Schulprojekt in Tansania: Planung

Zunächst sind vier Klassenzimmer geplant, Schullabore, eine Küche, ein Speisesaal, Spiel- und Sportplätze. Einige Gebäude stehen schon, bis in einem Jahr wollen wir fertig sein. Josef freut sich schon darauf.

Weshalb Tansania?

Der Krieg im Sudan macht unsere Arbeit dort immer schwieriger. Ein neues Projekt neben unseren beiden bestehenden Schulen zu finanzieren verbietet sich derzeit, das Risiko wäre zu groß. Wir müssen auf Frieden warten.

Aber durch unsere Spenderinnen und Spender sind wir in der Lage, eine weitere Schule zu bauen. Wir haben uns für Tansania entschieden. Wahrhaft keine Vorzeige-Demokratie, die jüngsten Wahlen haben es gezeigt. Aber es herrscht wenigstens Frieden im Land. Christen und Muslime lassen einander ihren Glauben, die Menschen gehen respektvoll miteinander um. Und wie fast überall in Afrika gibt es zu wenig Schulen im Land.

Schulprojekt in Tansania: Kinder wollen lernen

Sie können uns helfen

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QR-Code Spende: Schule im Sudan

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